{"id":5463,"date":"2024-05-23T09:50:37","date_gmt":"2024-05-23T08:50:37","guid":{"rendered":"https:\/\/oliver-baer.de\/tatze\/?p=5463"},"modified":"2024-06-23T10:52:29","modified_gmt":"2024-06-23T09:52:29","slug":"problemzonen-des-sprachgenderns","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/oliver-baer.de\/tatze\/problemzonen-des-sprachgenderns","title":{"rendered":"Problemzonen des Sprachgenderns"},"content":{"rendered":"<h2>Was bringt\u2019s den Frauen?<\/h2>\n<figure id=\"attachment_2654\" aria-describedby=\"caption-attachment-2654\" style=\"width: 279px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2654\" src=\"https:\/\/oliver-baer.de\/tatze\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Fotolia_42362123_XS.jpg\" alt=\"Nie wieder Argumentationsstau!\" width=\"279\" height=\"430\" srcset=\"https:\/\/oliver-baer.de\/tatze\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Fotolia_42362123_XS.jpg 279w, https:\/\/oliver-baer.de\/tatze\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Fotolia_42362123_XS-194x300.jpg 194w\" sizes=\"(max-width: 279px) 100vw, 279px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-2654\" class=\"wp-caption-text\">Vieles ist diskutabel, ein paar Argumente sind aber schwer zu widerlegen. Zum Lesen geh\u00f6rt daher ein bisserl Mut. (Fotolia)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Gendern muss sein: in der Medizin, in der Unfallforschung oder im Sport, nur nicht in der Sprache. Da st\u00f6rt das Gutgemeinte. Mit der Aussicht auf Sichtbarmachung werden Frauen davon abgelenkt, griffige Verbesserungen zu fordern, und den LGBTIQ bringt das Thema nur verlogene Anerkennung. Bezahlt wird das Ganze in allen Lebensbereichen, Literatur w\u00fcrde mit Gendersprache unlesbar gemacht. F\u00fcr Laien sind die fachlichen Einw\u00e4nde der Linguisten schwer zug\u00e4nglich, nur deshalb kommen die Genderbewegten damit durch, dass sie seri\u00f6se Einw\u00e4nde gar nicht erst h\u00f6ren, geschweige denn zuh\u00f6ren. In dieser neuen Edition 3 der \u201eProblemzonen\u201c sind die Argumente redigiert, neu gruppiert und um einige Gedanken auf 70 Positionen erweitert.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Unbestreitbares<\/strong><\/p>\n<p><strong>A 1\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Sprache schafft Realit\u00e4ten? Sch\u00f6n w\u00e4r\u2019s<\/strong><\/p>\n<p>Wo haben die Rufe nach \u201eFrieden!\u201c jemals Frieden geschaffen? Wo hat \u201esensible\u201c Sprache gerechtes Denken und Handeln bewirkt, neue Realit\u00e4t geschaffen? Wem nutzt und wem schadet solches Wunschdenken?<\/p>\n<p><strong>A 2\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Ist Sprachgendern zeitgem\u00e4\u00df?<\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4hrend anderswo Frauen gesch\u00e4ndet, verst\u00fcmmelt, dabei sogar gefilmt werden, fragen sich hellwache Frauen hierzulande, ob das aktuelle Sprachgendern nicht von Problemen ablenkt, die wirklich wehtun.<\/p>\n<p><strong>A 3\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Was bringt das Sprachgendern?<\/strong><\/p>\n<p>Die Frauen sind in Finnland offensichtlich besser dran als in Deutschland, in der T\u00fcrkei sind sie davon weit entfernt. Gendern geht in beiden Sprachen nicht, also ist Gerechtigkeit mit Sprachtricks nicht erzwingbar.<\/p>\n<p><strong>A 4 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Gerechtigkeit weltweit oder auf Deutsch?<\/strong><\/p>\n<p>Da Milliarden Frauen, unter anderem in China, in Sprachen leben, die ohne Geschlecht auskommen, wo ein Sprachgendern also unm\u00f6glich ist: M\u00fcssen sie f\u00fcr die Gerechtigkeit also auf Deutsch umsteigen?<\/p>\n<p><strong>A 5 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Wo z\u00e4hlt die Stimme der Mehrheit nichts?<\/strong><\/p>\n<p>In der Kultur bedeutet Mehrheit nichts. Sie h\u00e4tte schon da Vinci, Mozart, Goethe verhindert. Darf man die Mehrheit zum Gendern zwingen? Deutungshoheit ist eine Machtfrage, sie hat mit Kultur nichts zu tun.<\/p>\n<p><strong>A 6\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Sensibel kann Sprache nicht sein<\/strong><\/p>\n<p>Sprache ist nicht gerecht, sie ist kein Lebewesen, sie meint nichts und auch niemanden \u201emitmeinen\u201c. Sensibel sind wir Menschen, und wenn wir dabei versagen, n\u00fctzen keine Tricks, auch kein Sprachgendern.<\/p>\n<p><strong>A 7\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Gendern verfehlt das Thema<\/strong><\/p>\n<p>Eigentlich ist l\u00e4ngst gekl\u00e4rt, dass in jedem von uns das M\u00e4nnliche lebt und das Weibliche, dazwischen ungez\u00e4hlte Mischungen. Sprachgendern verhindert einen entspannten Umgang mit Geschlechterfragen.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Unredliches<\/strong><\/p>\n<p><strong>B 1\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Gendern vor dem Spiegel<\/strong><\/p>\n<p>Wie wichtig ist es, f\u00fcr sein Sprachgendern als ein guter Mensch gelobt zu werden? Oder m\u00f6chte man, wenn die Kollegen gendern, blo\u00df nicht unangenehm auffallen? Bei den meisten ist das offenbar der Fall.<\/p>\n<p><strong>B 2\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Elit\u00e4re G\u00e4ngelung<\/strong><\/p>\n<p>Unbelehrbare erleben das Gendern der Sprache als G\u00e4ngelung durch \u201edie da oben\u201c. Denen dieser Vorwurf nicht schmeckt, aber sie machen weiter und merken nicht, welchen Hass sie fortw\u00e4hrend neu entfachen.<\/p>\n<p><strong>B 3\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Um wen es wirklich geht<\/strong><\/p>\n<p>\u201eIch m\u00f6chte, dass sich alle Sch\u00fcler:innen in meiner Sprache wiedererkennen k\u00f6nnen\u201c. Geht es bei diesem Kitsch wirklich um ihre Sch\u00fcler, oder geht es um das Selbstbild der Lehrerin, die solches behauptet?<\/p>\n<p><strong>B 4\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Gen\u00f6tigt wird keiner?<\/strong><\/p>\n<p>\u201eKeiner wird zum Gendern gezwungen\u201c, hei\u00dft es in goldiger Scheinheiligkeit. Wasch\u00adzwang besteht auch nicht. Aber wer stinkt \u2013 oder das Gendern nicht freiwillig verinnerlicht \u2013 riskiert wirklich gar nichts?<\/p>\n<p><strong>B 5\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Auf die Knie, M\u00e4nner!<\/strong><\/p>\n<p>Manche M\u00e4nner glauben ja, es ginge beim Gendern gar nicht um Gerechtigkeit, sondern um eine Geste der Unterwerfung. Wenn sich diese \u2013 b\u00f6swillige \u2013 Unterstellung blo\u00df nicht bei den Machos herumspricht!<\/p>\n<p><strong>B 6\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Du bist sowieso OUT<\/strong><\/p>\n<p>Geht es um Frauen, um Queere, um Menschen im wahrhaften Zweifel um ihr Geschlecht? Oder soll nur schlechtes Gewissen \u2013 vor allem den M\u00e4nnern \u2013 bereitet werden: \u201eEgal was du sagst, du bist sowieso OUT!\u201c<\/p>\n<p><strong>B 7\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Wissenschaft darf man leugnen?<\/strong><\/p>\n<p>Genderbewegte gehen auf die Einw\u00e4nde der seri\u00f6sen Sprachwissenschaftler gar nicht erst ein, sie schaffen es, diese v\u00f6llig zu ignorieren. Ihre Unlust auf widerspr\u00fcchliche Erkenntnis teilen sie mit Flacherdlern.<\/p>\n<p><strong>Verweigertes <\/strong><\/p>\n<p><strong>C 1\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Forschungsergebnisse zum Aussuchen?<\/strong><\/p>\n<p>Dass das Maskulinum mit dem biologischen Geschlecht nur ganz am Rande etwas zu tun hat, ist gr\u00fcndlich bewiesen. W\u00fcrde man auch der Klimaforschung so widerspenstig begegnen, man g\u00e4lte als Klimaleugner.<\/p>\n<p><strong>C 2\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Aber die psycholinguistischen Studien?<\/strong><\/p>\n<p>Studien aus der Psycholinguistik widerlegen die Linguistik? Bisher nur sehr oberfl\u00e4chlich, denn sie gen\u00fcgen selten wissenschaftlichen Kriterien und sind nicht repr\u00e4sentativ; Vermutungen sind keine Beweise.<\/p>\n<p><strong>C 3\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Wissenschaften gegeneinander stellen?<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr neue Erkenntnisse ist Psycholinguistik trotzdem wichtig, aber es ergibt keinen wissenschaftlichen Sinn, diese \u2013 mit Hilfe halbseidener Studien \u2013 gegen Sprachwissenschaft und Germanistik auszuspielen.<\/p>\n<p><strong>C 4\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Unverd\u00e4chtige Zeugen<\/strong><\/p>\n<p>Unverd\u00e4chtige Zeugen f\u00fcr gelebte Gleichheit waren zum Beispiel die Frauen in der DDR, die von Beruf Dreher (nicht Dreherin) waren, Traktorfahrer, Ingenieure. Auf Sprachtricks konnte verzichtet werden.<\/p>\n<p><strong>C 5\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Gendersprache sei leicht verst\u00e4ndlich?<\/strong><\/p>\n<p>Als seri\u00f6s feilgebotene Studien sollen beweisen, dass gegenderte amtliche Texte sehr wohl verstanden w\u00fcrden? Wer wurde befragt: Leseschwache, Fl\u00fcchtlinge, Eilige? Und bitte genau was hei\u00dft \u201everstanden\u201c?<\/p>\n<p><strong>C 6\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 In den Mund gelegte Antworten?<\/strong><\/p>\n<p>Die Grundschulkinder denken also bei \u201eLehrern\u201c nur an m\u00e4nnliche Lehrer? Obwohl ihre Lehrer fast alle Frauen sind? F\u00fcr wie d\u00e4mlich h\u00e4lt man die Eltern, die so offensichtlichen Humbug ernstnehmen sollen?<\/p>\n<p><strong>C 7\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Und wenn das Maskulinum b\u00f6se w\u00e4re?<\/strong><\/p>\n<p>Angenommen, es stimmte, dass man nur an M\u00e4nner denkt, wenn von Autofahrern die Rede ist: Dann w\u00e4ren auch s\u00e4mtliche ernst seri\u00f6s durchgef\u00fchrten Umfragen, die exakt das Gegenteil beweisen, gef\u00e4lscht?<\/p>\n<p><strong>C 8\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Geschlecht ist nicht Geschlecht<\/strong><\/p>\n<p>Mit grammatischen Geschlechtern werden W\u00f6rter aus Konvention, nicht zwingend logisch klassifiziert. Mit Sex haben die Tongeschlechter <em>Dur<\/em> und <em>moll <\/em>nichts zu tun, auch nicht das Geschlecht der Habsburger.<\/p>\n<p><strong>C 9\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Wem die Sprache geh\u00f6rt<\/strong><\/p>\n<p>Sprache geh\u00f6rt keiner Minderheit, und sei diese noch so aufgekl\u00e4rt, und schon gar nicht Vorbetern, die glauben, sie d\u00fcrften ihre Mitb\u00fcrger blamieren, n\u00f6tigen oder zur korrekten Sprache sogar zwingen.<\/p>\n<p><strong>C 10\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Gendern gem\u00e4\u00df dem Sprachgewicht<\/strong><\/p>\n<p>Weltweit meistgesprochen liegen vorne: Englisch als Lingua franca und in Indien, sodann die chinesischen Sprachen: genderfrei. Als globale L\u00f6sung ist sprachliche Sichtbarmachung also gar nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Gemeintes<\/strong><\/p>\n<p><strong>D 1\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Die M\u00e4nner haben sich verschworen<\/strong><\/p>\n<p>Wurde die Sprache schon vor 2000 Jahren tats\u00e4chlich in der Absicht entwickelt, dass die Frauen damit unterdr\u00fcckt w\u00fcrden? Genau wie sollen sich diese Vorg\u00e4nge abgespielt haben \u2013 mal zu Ende gesponnen?<\/p>\n<p><strong>D 2\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Gegendert ist nicht erobert<\/strong><\/p>\n<p>Ist nicht in Wirklichkeit jede Eroberung einer m\u00e4nnlichen Dom\u00e4ne ein Sieg der sprachlich unsichtbaren Frauen? Sodass \u201eFrau Bundeskanzler\u201c offensichtlich viel mehr wiegt als \u201eFrau Bundeskanzlerin?\u201c<\/p>\n<p><strong>D 3\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Frauen, die das Gendern nicht m\u00f6gen<\/strong><\/p>\n<p>Warum gendern Frauen nicht oder nur unwillig? Fragt sie doch! Weil sie nicht auf ihr Frausein reduziert sein m\u00f6chten, meinen zum Beispiel Nele Pollatschek, Svenja Fla\u00dfp\u00f6hler und Elke Heidenreich.<\/p>\n<p><strong>D 4\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Sogar M\u00e4nner sind gegen Gendern<\/strong><\/p>\n<p>Auch M\u00e4nner finden es d\u00e4mlich, durch das Sprachgendern von fr\u00fch bis sp\u00e4t an Sex erinnert zu werden. Man soll es ja nicht glauben, aber manche M\u00e4nner denken hier und da an etwas anderes. Tatsache.<\/p>\n<p><strong>D 5\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Genau wer sind hier die Sexisten?<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr Nele Pollatschek ist das Sprachgendern eine \u201esexistische Praxis, deren Ziel es ist, Sexismus zu bek\u00e4mpfen\u201c. Seltsam nur, dass genderbewegte Frauen offenbar glauben, das w\u00fcrde niemandem auffallen.<\/p>\n<p><strong>D 6\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Machbar ohne sprachliche Sichtbarkeit<\/strong><\/p>\n<p>Warum sind Finnlands Frauen zugleich sichtbarer und erfolgreicher als die in der T\u00fcrkei, obwohl Gendern in beiden Sprachen \u00fcberhaupt nicht machbar ist? Was ist an dieser Tatsache so schwer wahrnehmbar?<\/p>\n<p><strong>D 7\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Ablenken lassen<\/strong><\/p>\n<p>Warum fallen die meisten Frauen auf Sprachgendern nicht herein? Vielleicht, weil sie merken, dass das Gerede von der Lohngerechtigkeit ablenkt, von familiengerechten Regelungen, von handfesten L\u00f6sungen.<\/p>\n<p><strong>D 8\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Genderwashing wie Greenwashing<\/strong><\/p>\n<p>Die Werbung sagt: \u201eSeht her, wie toll wir gendern!\u201c Unter diesem Deckm\u00e4ntelchen l\u00e4sst sich weiter diskriminieren, etwa mit Kinderarbeit. Auf <em>Genderwashing<\/em> kann man, muss man aber nicht hereinfallen.<\/p>\n<p><strong>D 9\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Sind alle M\u00e4nner Machos?<\/strong><\/p>\n<p>Wer von vornherein Bescheid wei\u00df, dass alle M\u00e4nner nichts als Machos sind, verwechselt auch das Motorrad mit dem Lastenfahrrad. Also, liebe Leute, wenn schon Polemik, dann bitte mit ein bisserl Niveau!<\/p>\n<p><strong>D 10\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Actor, not actress<\/strong><\/p>\n<p>Wer seine Genderargumente aus England bezieht, darf getrost zur Kenntnis nehmen, dass namhafte Schauspielerinnen als <em>actor<\/em> bezeichnet sein wollen, nicht als <em>actress<\/em>. Die haben sich etwas dabei gedacht.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Nutzloses<\/strong><\/p>\n<p><strong>E 1\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Rechthaberei der \u00dcbereifrigen<\/strong><\/p>\n<p>Unentwegt und \u00fcberdeutlich betonen \u00dcbereifrige: \u201eGenoss-innen und Genossen.\u201c Nichts gewonnen, wenn ihre Pedanterie die l\u00e4ngst \u00dcberzeugten bekehrt, aber zehnmal so viele zur gewaltbereiten Wut treibt.<\/p>\n<p><strong>E 2\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Kann Aufregung schaden?<\/strong><\/p>\n<p>Darf ein Thema inhaltlich nicht besch\u00e4digt werden, dann sollten die Proteste mit weniger Aufregerpoten\u00adzial vorgebracht werden als der Inhalt, den es zu bek\u00e4mpfen gilt. Das gilt \u00fcbrigens f\u00fcr beide Seiten.<\/p>\n<p><strong>E 3\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Verramschte Symbole sind wertlos<\/strong><\/p>\n<p>Was k\u00f6nnen Symbole noch wert sein, wenn sie von genderfreudigen Prominenten und Medien von fr\u00fch bis sp\u00e4t zu Floskeln platt geb\u00fcgelt werden? \u201eLies ruhig weiter vor, Omi, ich h\u00f6r sowieso nicht zu.\u201c<\/p>\n<p><strong>E \u00a04\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Semantisch satt gefressen<\/strong><\/p>\n<p>Erwiesen ist, dass zur sogenann\u00adten <em>semantischen S\u00e4ttigung <\/em>f\u00fchrt, was allzu oft wiederholt wird: \u00dcberf\u00fcttern macht m\u00fcde. Dann h\u00f6rt nachher keiner hin, wenn es an die N\u00e4hte geht, etwa wie bei Fehlalarmen.<\/p>\n<p><strong>E 5\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 H\u00e4me und Humormangel<\/strong><\/p>\n<p>Stilbl\u00fcten wie die \u201eDeutschen und Deutschinnen\u201c, die \u201eG\u00e4stinnen\u201c und die \u201eGeschwistin\u201c sorgen f\u00fcr immer frischen Spott. Das sind Steilvorlagen f\u00fcr die billigste Art der H\u00e4me, wo Humor willkommen w\u00e4re.<\/p>\n<p><strong>E 6\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Sprache pr\u00e4gt das Denken?<\/strong><\/p>\n<p>Wenn Sprache wirklich das Denken pr\u00e4gt, welches Unheil m\u00f6gen im Kopf dann die \u201eSamenspender:innen\u201c anrichten, also W\u00f6rter die nur zustande kommen, wenn man sein Denken vollkommen stillgelegt hat?<\/p>\n<p><strong>E 7\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Witwerinnen des Gehirnlosen<\/strong><\/p>\n<p>Auf die Krankenschwesterin und die Witwerin, auf Prostatapatient*innen, Taliban:Innen und Islamist*in\u00adnen, auf vegane B\u00e4rinnen oder die H\u00fcnd*innenleine kommt man mit Hilfe von Substanzen, oder auf Befehl.<\/p>\n<p><strong>Besch\u00e4digtes<\/strong><\/p>\n<p><strong>F 1\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Vernebelung durch Gendern<\/strong><\/p>\n<p>Durch sperriges Reden geht die Konzentration der Zuh\u00f6rer sofort verloren. Wer das vermeiden m\u00f6chte, l\u00e4sst Fremdw\u00f6rter sein, auch Bandwurm- und Passivs\u00e4tze \u2013 und alle Varianten der Gendersprache.<\/p>\n<p><strong>F 2\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 R\u00fccksichtslos gegen\u00fcber Fl\u00fcchtlingen<\/strong><\/p>\n<p>Das \u00c4mterdeutsch ist schon ohne Gendern schlimm genug. Das finden die Steuerzahler \u00fcberheblich, die Zuwanderer verstehen Bahnhof und die \u201eGefl\u00fcchteten\u201c nicht einmal das. M\u00fcssen \u00c4mter arrogant auftreten?<\/p>\n<p><strong>F 3\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Behindert werden Millionen B\u00fcrger<\/strong><\/p>\n<p>Sprachgendern verletzt in ihren Rechten die Behinderten, die Fl\u00fcchtlinge, die Grundsch\u00fcler, die Legastheniker, die Analphabeten (auch ein Unwort, aber sie mit Gendersprache zu piesacken geht in Ordnung?)<\/p>\n<p><strong>F 4\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Mitgendern auf Knopfdruck<\/strong><\/p>\n<p>Wie Sprache wirklich funktioniert, wissen Linguisten und helle Beobachter: Die Leute machen beim Sprachwandel mit, oder auch nicht, beim Gendern genau: <strong>nicht<\/strong>, die meisten jedenfalls haben keine Lust.<\/p>\n<p><strong>F 5\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Woher der Widerstand gegen Gendern?<\/strong><\/p>\n<p>Wenn das Gendern bereits nachl\u00e4sst, warum wehren sich noch die Gendergegner? Weil nur die Gendersonderzeichen verschwinden; die h\u00e4rteren Sch\u00e4den an der Sprache bleiben h\u00e4ngen und schmerzen viel mehr.<\/p>\n<p><strong>F 6\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Schadenersatz und Reparatur<\/strong><\/p>\n<p>Wer bezahlt eigentlich die Sch\u00e4den durch Sprachgendern bei den Betroffenen, und wer repariert dann die Sprache, wenn das \u00fcberhaupt noch gelingt, weil keiner mehr die Ersatzteile kennt \u2013 und findet?<\/p>\n<p><strong>F 7\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Wem n\u00fctzt eine erzwungene Tugend?<\/strong><\/p>\n<p>Sicher kann ein guter Umgang mit der Sprache die Seele veredeln. Hirnloses Mitgendern bewirkt aber das Gegenteil und eine Tugend ist das nicht. Erzwungenes Wohlverhalten ist gelebte Verlogenheit: riskant.<\/p>\n<p><strong>F 8\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Haltung oder Verstehen?<\/strong><\/p>\n<p>Entlang der Trampelpfade der sprachlichen Gewohnheiten folgen wir ungeschriebenen Regeln und verstehen einander. Wegen irgendeiner Haltung dagegen zu halten, schafft Identit\u00e4t \u2013 auf Kosten des Verstehens.<\/p>\n<p><strong>F 9\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Rassisten in bester Gesellschaft<\/strong><\/p>\n<p>Martin Luther King sprach von \u201enegroes\u201c (lateinisch: niger = schwarz) und wird nicht zensiert. Anders als Mark Twain, Astrid Lindgren, L\u00e9opold S\u00e9dar Senghor. Weil sich nur Schwarze mit Farben auskennen?<\/p>\n<p><strong>Unversch\u00e4mtes<\/strong><\/p>\n<p><strong>G 1\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Nazis wie B\u00f6ll, Brecht und Marx<\/strong><\/p>\n<p>Wer sich f\u00fcr Deutsch einsetzt, ist offenbar ein Nazi, das gilt als bewiesen seit Brecht, K\u00e4stner, B\u00f6ll, Frisch, auch Heine, Marx, Luxemburg, Zetkin, Thomas und Heinrich Mann \u2013 alles tiefbraune Ideologen.<\/p>\n<p><strong>G 2\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Mit Nazis gegen das Gendern?<\/strong><\/p>\n<p>Besonders d\u00fcrftig gegen Gender\u00ad\u00adunlustige ist der Vorwurf des \u201eBeifalls von der falschen Seite\u201c. Dann m\u00fcsste man auch ganze Parlamente ablehnen. Genau was ist an diesem Vergleich so schwer zu verstehen?<\/p>\n<p><strong>G 3\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Es wimmelt von alten M\u00e4nnern<\/strong><\/p>\n<p>Gegner des Sprachgenderns seien \u201ealte M\u00e4nner, die um ihre Dominanz \u00fcber die Frauen f\u00fcrchten.\u201c Das klingt schl\u00fcssig, wenn einem nichts Stichhaltiges einf\u00e4llt. Wo es doch so fl\u00e4chendeckend unwiderlegbar ist.<\/p>\n<p><strong>G 4\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00dcberall homophobe Frauenfeinde<\/strong><\/p>\n<p>\u201eWer nicht gendert, ist offenbar frauenfeindlich.\u201c Und homophob ist er auch. Das ist als Argument so zwingend einsichtig, unwiderlegbar und n\u00fctzlich wie: \u201eWer kein Sauerkraut mag, hasst auch Gem\u00fcse.\u201c<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Sprachwandel<\/strong><\/p>\n<p><strong>H 1\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Kann Sprache sich ver\u00e4ndern?<\/strong><\/p>\n<p>Die Wortwahl \u201ever\u00e4ndert <strong>sich<\/strong>\u201c f\u00fchrt in die Irre. Sprache <strong>wird<\/strong> ver\u00e4ndert: von uns, ihren Sprechern. W\u00e4re Sprache ein Lebewesen, k\u00f6nnte man sie bestrafen, aber sie kann nicht anders. Sie kann gar nichts.<\/p>\n<p><strong>H 2\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Aber man kann Sprache \u00e4ndern!<\/strong><\/p>\n<p>In Grenzen ja. Sprache <em>wird<\/em> seit jeher von alleine <em>gebildet<\/em>, unangestrengt, geradezu basisdemokratisch. Gewollte Eingriffe gelingen selten, nur in autorit\u00e4ren Staaten und bleiben nie lange bestehen.<\/p>\n<p><strong>H 3\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Statt \u00c4rzten nur noch \u00c4rztinnen<\/strong><\/p>\n<p>Damit es Ruhe gibt, k\u00f6nnte man sich vielleicht auf die konsequente Verwendung des generischen Femininums verst\u00e4ndigen. Aber denkt selber nach: Warum gel\u00e4nge auch diese friedenstiftende Initiative nicht?<\/p>\n<p><strong>H 4\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Nur noch das generische Maskulinum?<\/strong><\/p>\n<p>Naheliegend w\u00e4re auch der ausschlie\u00dfliche Gebrauch des generischen Maskulinums. Aber das Sprachvolk h\u00e4lt sich an eigene Gewohnheiten: Auch solcher Zwang k\u00e4me nicht gut an und w\u00e4re einfach nicht durchsetzbar.<\/p>\n<p><strong>H 5\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Wer die Sprache wandelt<\/strong><\/p>\n<p>Sprachwandel geschah auch fr\u00fcher nicht von oben herab. Das Wort <em>deutsch<\/em> kommt von althochdeutsch <em>thiutisk<\/em> (= \u201ezum Volk geh\u00f6rig\u201c); die Sprache gehorcht auf die Dauer nicht einmal denen, die das Sagen haben.<\/p>\n<p><strong>H 6\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Was nicht passt, vergeht von selbst<\/strong><\/p>\n<p>Das Wort \u201eFr\u00e4ulein\u201c wurde nicht mehr gebraucht, daraufhin verschwand es, allm\u00e4hlich und von alleine. Wer glaubt, er habe W\u00f6rter abgeschafft, schie\u00dft auf tote Hasen. Und glaubt an das Jugendwort des Jahres.<\/p>\n<p><strong>H 7\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Seit wann gilt Nuscheln als Gendern?<\/strong><\/p>\n<p>Olaf Scholz spricht \u00fcber die \u201eB\u00fcrer und B\u00fcrer\u201c und merkt es nicht, andere brabbeln \u00fcber die \u201eWeltmei\u00adschaft\u201c. Das ist normal, selbst Katarina Barley verschleift die Sprache, auch daran scheitert das Gendern.<\/p>\n<p><strong>H 8\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Modisches vergeht von selbst<\/strong><\/p>\n<p>Was die Sprachgemeinschaft nicht von alleine adoptiert, verschwindet, wie jede Mode. \u201eBackfisch\u201c und \u201eknorke\u201c kannte mal jeder, heute keiner. Auch die Jugendsprache kommt und geht \u2013 durch die Medien.<\/p>\n<p><strong>H 10\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Gendern ist zu sperrig<\/strong><\/p>\n<p>In Wirklichkeit reden die Leute, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist. Was ihnen zu umst\u00e4ndlich ist, zu lang, zu \u00fcppig, lassen sie weg; sprachlicher Sperrm\u00fcll verstopft Verordnungen, Anweisungen, Gesetze.<\/p>\n<p><strong>H 11\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Intuitive Grammatik<\/strong><\/p>\n<p>Die Grammatik der Muttersprache erwerben wir intuitiv. Durch Sprachgendern wird das nat\u00fcrliche Gesp\u00fcr daf\u00fcr gest\u00f6rt \u2013 mehr Grammatik in der Schule w\u00fcrde den Schaden weder vermeiden noch beheben.<\/p>\n<p><strong>Sprachverarmung<\/strong><\/p>\n<p><strong>K 1\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Beispiel \u2013 die b\u00f6se Endung \/er\/<\/strong><\/p>\n<p>Sag nicht <em>keiner<\/em>, sag <em>niemand!<\/em> Wegen der offenbar b\u00f6sen \u201em\u00e4nnlichen\u201c Endung \u201e<em>er\u201c <\/em>soll<em> jeder<\/em> durch <em>alle<\/em> ersetzt werden. Als ob sie dasselbe w\u00e4ren! Das sind verwandte, aber verschiedene Bedeutungen.<\/p>\n<p><strong>K 2\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Beispiel \u2013 Kr\u00e4fte statt Menschen<\/strong><\/p>\n<p>Um niemanden zu verletzen, werden sie zu anonymen \u201eKr\u00e4ften\u201c: zum Lehren, Putzen, Pflegen, also ersetzbar durch Roboter; diese haben kein Gerechtigkeitsproblem, das wird die Betroffenen tr\u00f6sten.<\/p>\n<p><strong>K 3\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Beispiel \u2013 im Passiv verschwinden<\/strong><\/p>\n<p>Weg vom Menschen, hin zur Tat: Gendergerechte Passivs\u00e4tze lenken ab von dem, der die Anwesenden notiert, die Liste <em>wird erstellt,<\/em> das Seminar\u00a0<em>wird<\/em> <em>geleitet<\/em>, so wird Sprache abstrakt, unpers\u00f6nlich.<\/p>\n<p><strong>K 4\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Beispiel \u2013 das Partizip umst\u00fclpen<\/strong><\/p>\n<p>Die Sprachgemeinschaft braucht das Partizip Pr\u00e4sens, sonst h\u00e4tte sie darauf verzichtet. Die <em>toten Radfahrenden<\/em>\u00a0und die <em>abwesenden Teilnehmenden<\/em> verw\u00e4ssern den Gebrauchswert dieser grammatischen Form.<\/p>\n<p><strong>K 5\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Beispiel \u2013 gebl\u00e4hte Bandw\u00fcrmer<\/strong><\/p>\n<p>An fortgeschrittener Sprachverarmung leidet bereits, wer nicht mehr merkt, dass <em>Blindenhundentrainer<\/em>\u00a0<em>und -trainerinnen<\/em>, und Bl\u00e4hw\u00f6rter wie die <em>Mitarbeiten\u00adden\u00adgespr\u00e4che <\/em>die Sprache verkleben.<\/p>\n<p>Das Wort <em>gender<\/em> ist englisch, vom Lateinischen <em>genus<\/em> = Typ, Rasse. Genus bezeichnet das grammatische Geschlecht. Bei der Verwechslung mit dem biologischen Geschlecht <em>sexus<\/em> muss man sich aber nicht erwischen lassen. Die Tongeschlechter <em>Dur<\/em> und <em>moll<\/em> haben auch nichts mit Sex zu tun. Scherz beiseite: Auch wenn die Biologie nur zwei zul\u00e4sst, \u201egef\u00fchlt\u201c bestehen mehr Geschlechter. Das ist kein Problem\u00a0\u2013 diese auch sprachlich unterzubringen, ist aber zu viel verlangt. Bei den \u201egram\u00admatischen Geschlechtern\u201c geht es jedenfalls nicht um Frauen oder M\u00e4nner. Sicher h\u00e4tten Farben mehr gen\u00fctzt: \u201eRot\/Gr\u00fcn\/Blau\u201c statt \u201eer\/sie\/es\u201c (masc.\/fem.\/neutr.). Sie h\u00e4tten uns manch bizarren Streit erspart. Dem Genderstreit fehlt allerseits der gute Wille, den es bei Don Camillo und Peppone noch gab \u2013 das kann man nachlesen. Zu helfen ist allen Geschlechtern nicht mit Worten, sondern Taten.<\/p>\n<p>\u00a9 Oliver Baer, im Juni 2024<\/p>\n<p>Zum Herunterladen: <a href=\"https:\/\/oliver-baer.de\/tatze\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Problemzonen-des-Sprachgenderns-Edition-3-6-2024.pdf\">Problemzonen des Sprachgenderns &#8211; Edition 3 6-2024<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was bringt\u2019s den Frauen? 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