{"id":3709,"date":"2016-02-25T00:03:47","date_gmt":"2016-02-24T23:03:47","guid":{"rendered":"https:\/\/oliver-baer.de\/tatze\/?p=3709"},"modified":"2017-12-08T17:27:18","modified_gmt":"2017-12-08T16:27:18","slug":"deutsch-als-nichtariffares-handelshindernis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/oliver-baer.de\/tatze\/deutsch-als-nichtariffares-handelshindernis","title":{"rendered":"Deutsch als nichttarif\u00e4res Handelshindernis"},"content":{"rendered":"
Der Verein Deutsche Sprache und der franz\u00f6sische Sprachverein Avenir de la Langue Fran\u00e7aise fordern die Regierungen und Parlamente ihrer L\u00e4nder auf, ihre nationalen Sprachen und Kulturen nicht dem Freihandels\u00adabkommen TTIP zu opfern. \u201eWir haben nichts gegen den einfachen Austausch von Waren und Ideen, aber unter dem Druck eines schranken\u00adlosen Marktes f\u00fcrchten wir die Abwertung unserer Sprachen zu ’nicht\u00adtarif\u00e4ren Handels\u00adhindernissen'“, erkl\u00e4ren die beiden Vorsitzenden, der Dortmunder Wirtschafts\u00adprofessor Walter Kr\u00e4mer und der Ex-Diplomat Albert Salon. Der Zwang zur globalen Einheits\u00adsprache Englisch sei in TTIP zwar nicht offen ausgesprochen, aber implizit eingebaut.<\/em><\/p>\n Soweit die beiden Sprachvereine. Dass die USA die Sonderrolle der Kultur nicht begreifen, bedeutet ja nicht, dass es dort keine Kultur g\u00e4be. Wir kennen gl\u00e4nzende Orchester und sie \u00fcberleben in den USA, obwohl die Kunst den Staat nichts angeht. Aber wenn die Amerikaner nicht einmal ahnen, dass wir manches anders sehen, und aus guten Gr\u00fcnden, dann gibt es nur eines: an dieser Stelle unbedingten Widerstand leisten. Sie ist nicht die einzige Position im TTIP, die den Beweis liefert, dass wir keine Wahl haben als abzulehnen, wohlgemerkt mit einem \u201eNein!“, keinem \u201eNo!“ Das Gleiche gilt f\u00fcr das Abkommen mit Kanada.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":" Der Verein Deutsche Sprache und der franz\u00f6sische Sprachverein Avenir de la Langue Fran\u00e7aise fordern die Regierungen und Parlamente ihrer L\u00e4nder auf, ihre nationalen Sprachen und Kulturen nicht dem Freihandels\u00adabkommen TTIP zu opfern. \u201eWir haben nichts gegen den einfachen Austausch von Waren und Ideen, aber unter dem Druck eines schranken\u00adlosen Marktes f\u00fcrchten wir die Abwertung unserer […]<\/p>\n","protected":false},"author":18,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[15],"tags":[],"class_list":["post-3709","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-gesellschaft"],"yoast_head":"\n