{"id":2477,"date":"2012-12-10T11:51:07","date_gmt":"2012-12-10T10:51:07","guid":{"rendered":"https:\/\/oliver-baer.de\/tatze\/?p=2477"},"modified":"2017-12-07T18:03:16","modified_gmt":"2017-12-07T17:03:16","slug":"als-vladimir-spidla-das-englisch-verweigerte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/oliver-baer.de\/tatze\/als-vladimir-spidla-das-englisch-verweigerte","title":{"rendered":"Als Vladimir \u0160pidla das Englisch verweigerte"},"content":{"rendered":"
Anl\u00e4sslich eines Vortrags wollte ein Zuh\u00f6rer die Quelle f\u00fcr dieses Zitat wissen. Ich hatte sie nicht parat, hier ist sie: Cornelia Jolesch: Dolmetschen in Babylon<\/em>, S\u00fcddeutsche Zeitung, 10. M\u00e4rz 2005<\/strong>.<\/p>\n F\u00fcr fl\u00fcchtige Leser: Damit ist keineswegs nur der deutschen Sprache ein Kompliment gezollt. Dasselbe gilt f\u00fcr Herrn \u0160pidlas Muttersprache. Beispielsweise die geniale Darstellung des \u0160vejk ist sicher nur deshalb so und nicht anders zustande gekommen, weil Jaroslav Ha\u0161ek auf Tschechisch dachte und schrieb. Er hat uns – im Gewand einer Satire – viel Wichtiges erz\u00e4hlt. Nicht alles kommt in den \u00dcbersetzungen zum Vorschein. Eine Ironie der Geschichte sei hier erw\u00e4hnt: Es war die deutsche \u00dcbersetzung von 1926, die den bis dahin wenig beachteten Schwejk zum Weltruhm f\u00fchrte.<\/p>\n
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