{"id":2416,"date":"2012-11-28T21:37:36","date_gmt":"2012-11-28T20:37:36","guid":{"rendered":"https:\/\/oliver-baer.de\/tatze\/?p=2416"},"modified":"2013-08-20T20:22:23","modified_gmt":"2013-08-20T19:22:23","slug":"schnorkellose-ubersetzung-was-hab-ich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/oliver-baer.de\/tatze\/schnorkellose-ubersetzung-was-hab-ich","title":{"rendered":"Schn\u00f6rkellose \u00dcbersetzung – Was hab ich?"},"content":{"rendered":"
Sie verwandeln Befunde, Arztberichte, Ergebnisse von Untersuchungen in Texte, mit denen der Patient etwas anfangen kann. Das muss er auch, denn ahnungslos ist danach Keiner. <\/p>\n Die belobigte Tat hat etwas Groteskes an sich: eigentlich sollte so etwas nicht Sache von Dritten sein. Am meisten tr\u00e4gt zur Heilung eines Kranken die Beziehung zwischen ihm und seinem Arzt bei. Alles andere ist Mittel zum Zweck. Daf\u00fcr gibt es Beweise: Der Arzt kann mir Placebos verschreiben, also physikalisch-chemisch nutzlose Substanzen verabreichen und sie lindern doch meine Schmerzen, bef\u00f6rdern doch meine Heilung. Warum? Weil sich etwas ereignet zwischen dem Heiler und dem Kranken, das die Heilung in Gang setzt, beschleunigt \u2013 oder behindert. Da versagt auch mal der renommierteste Arzt, da gewinnt auch mal der hoffnungsloseste Fall neue Lebenskraft. <\/p>\n