Kommentare zu: Geiz, mit dem zu rechnen war https://oliver-baer.de/tatze/geiz-mit-dem-zu-rechnen-war wo es um Sprache geht Sat, 28 Feb 2009 13:29:47 +0000 hourly 1 Von: Paulousek https://oliver-baer.de/tatze/geiz-mit-dem-zu-rechnen-war#comment-146 Mon, 29 Jan 2007 17:14:06 +0000 http://www.baer-coach.de/tatze/archiv/88#comment-146 Das wirft dann doch die Frage nach den Maßstäben auf, wenn auch der Muttersprachler keiner mehr sein kann. Was ist „gut“?

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Von: Oliver Baer https://oliver-baer.de/tatze/geiz-mit-dem-zu-rechnen-war#comment-145 Mon, 29 Jan 2007 06:34:02 +0000 http://www.baer-coach.de/tatze/archiv/88#comment-145 Hauptsache, es kommt keiner auf den Gedanken: Bloß weil viele Amerikaner ihre eigene Sprache nicht beherrschen, bräuchten auch wir sie nicht besser zu können.

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Von: Paulousek https://oliver-baer.de/tatze/geiz-mit-dem-zu-rechnen-war#comment-143 Sun, 28 Jan 2007 21:30:42 +0000 http://www.baer-coach.de/tatze/archiv/88#comment-143 Sie schreiben:
„aber in keiner Fremdsprache, man beherrschte sie denn wie einer, der jahrelang (nicht Wochen!) im angelsächsischen Ausland nichts anderes gesprochen hat.“
Ich kenne Leute, die sind „native speaker“ und sprechen (und schreiben) trotzdem ein schlechtes und oft grammatikalisch falsches Englisch. Das Phänomen gibt es ja hier auch. Also „Muttersprache“ heisst noch längst nicht „gutes Sprechen“.
Das mag auch daran liegen, dass man, zumindest formal, Fremdsprachen methodischer und mehr „bottom up“ lernt als die eigene Muttersprache. Deren Gebrauch hängt sehr an der erlebten Praxis des sozialen Umfelds. Und wenn das vom Sprachniveau des „Unterschicht-Fernsehen“ dominiert wird, dann kommt da auch ein entsprechend unterschichtiges Deutsch raus.

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