baerentatze

Sprache in Gesellschaft und Geschäftsleben

Zur Person

Oliver Baer 2017

Dipl.-Ing. Oliver Baer

Als Wirtschaftsingenieur habe ich dreizehn Jahre im Johannesburger Geschäftsleben zugebracht, ich habe für native speakers getextet und Verkäufer geschult. Die Lingua franca in meinem Haushalt, meiner Familie war über dreißig Jahre lang Englisch. In Shakespeares Sprache bin ich recht gut zu Fuß. Mit dieser Ausstattung können hierzulande nicht viele mitreden, sonst wäre diese Einsicht weiter verbreitet: Die Weltsprache ist nicht Englisch, sondern schlechtes Englisch. Meist ist „Besseres Englisch lernen!“ das falsche Ziel. Das richtige Englisch zu lernen, darum geht es.

Wichtiger ist die Muttersprache, nicht nur die deutsche.

Ich biete Ihnen meine Dienste als Ghostwriter, als Redakteur für Ihre Veröffentlichungen, Imagebroschüren, Websites und Vorträge. Zum zielführenden Sprachgebrauch stehe ich als Referent zur Verfügung, auch als keynote speaker. Unterhaltsam sind meine Vorträge nicht aus Zufall: wer lächelt, lernt mehr. Alle Leistungen gibt es auf Deutsch, Englisch gegebenenfalls auf Globisch und mehrsprachig.


Biographie

1946 geboren in Österreich; Kindheit in Wien, Laibach, Luxemburg und Düsseldorf; Jugend in Johannesburg, Südafrika. Studium und Karriere in Deutschland im Maschinenbau (Betriebsorganisation) und Fertighausbau (Marketingorganisation).

1979 erneute Auswanderung nach Südafrika, Mitgründer und Verkaufsleiter eines Institutes für Konjunkturforschung in Johannesburg; Produktionsleiter eines Textilbetriebes, seit 1985 Freiberufler im Marketing und für Verkaufsschulungen.

1992 Auswanderung von Johannesburg nach Dresden mit meiner englischsprachigen Familie. Bis 1995 Unternehmensberater für Mittelständler in Betriebswirtschaft und Marketing, seit 1998 mit zunehmender Verschiebung des Schwerpunktes auf die sinnvolle Anwendung von Deutsch und Englisch im Geschäftsleben.

Herausgeber der baerentatze (Sprache in Gesellschaft und Geschäftsleben), Vortragender und Publizist (unter anderem für brand eins und Group News, das Managermagazin des Volkswagen-Konzerns); seit 2009 Buchautor Von Babylon nach Globylon und von Fachbüchern über Energiefragen.


Warum ich nach Deutschland zurückgekehrt bin

Ich bin kein Deutscher. Ich bin Europäer deutscher Sprache. Ich spreche gern Deutsch.

Meine kulturelle Heimat reicht im Norden bis Finnland (nicht nur wegen Jean Sibelius), im Westen bis zum Atlantik (nicht nur wegen der keltischen Tänze), im Süden bis zum Kap der Guten Hoffnung (nicht nur wegen der dort lebenden kroatischen, sizilianischen, griechischen und portugiesischen Verwandten und Freunde), und im Osten bis Russland (nicht nur wegen Tolstoi).

Hier bin ich Deutscher, auch als Österreicher, insofern ich mich in der Mitte Europas erfahre, eng verwandt mit den nächsten Nachbarn, den Tschechen, Dänen, Franzosen. Ich könnte mich ebenso wohlfühlen in ihren Ländern, tue das auch von Zeit zu Zeit.

Sollte mich doch etwas aus Deutschland wieder fortlocken, dann wäre es die Überlegenheit unserer Nachbarn in einer Eigenschaft, die wir uns hierzulande zuschreiben, aber zu selten beweisen: gelassene Gemütlichkeit bei gutem Essen.

Amerikaner

Meine Großmutter väterlicherseits, Christine Baer-Frisell, Schülerin von Jacques Dalcroze und Wiedergründerin seiner Schule in Hellerau (Dresden) nach dem Ersten Weltkrieg, war geborene Amerikanerin französischer Herkunft. Nach der hergebrachten Auffassung von Staatsangehörigkeit wäre ich demnach ein Viertelamerikaner. Ich nehme mir daher ein Viertelrecht, auch meinen Landsleuten jenseits des Ozeans auf die Finger zu klopfen.

Anglizismenmuffel

Ich bin Anglizismenmuffel, aber kein Jäger von Anglizismen. Die meisten Sprachimporte aus Amerika sind mir einfach zu blöde um sie unwidersprochen hinzunehmen. Manche importierten Wörter sind wichtig, ohne Entlehnungen wäre kaum eine moderne Sprache denkbar (außer Isländisch). Ein bisschen Augenmaß kann aber nicht schaden, nicht jeden Unfug muss man nachplappern.

Pétanquiste

Fast so anspruchsvoll wie Golf, beinahe so spannend wie Cricket ist Pétanque, meist unter dem Oberbegriff Boule bekannt. In unserer Dresdner Spielerrunde tummelt sich ein Querschnitt der Gesellschaft, vom Lehrling bis zum Rentner, vom Handwerker bis zum Professor der Dresdner TU. In der Verbandsliga spielen wir auch. Falls Sie mitmachen wollen: Rechnen Sie mit internationalem Flair.


Heimat Europa

Da ich ihnen meine Erziehung und Bildung verdanke, in ihrer Literatur gestöbert, ihre Länder bereist oder in ihrer Mitte gelebt habe, verbindet mich eine Seelenverwandtschaft mit der Kultur der Menschen in Cechy, Danmark, Deutschland, England, France, Italia, Lëtzebuerg, Nederlande, Österreich, Polska, Schweiz, Scotland, South Africa, Sverige, Suomi, deren Sprachen ich genieße und deren Musik und Küche ich schätze. Als Europäer stehen mir auch die Amerikaner nahe, unsere entfernten Cousins.