baerentatze

Sprache in Gesellschaft und Geschäftsleben
Umfrage zum face-to-face Marketing

Donnerstag 26 September 2002

Was feeß-tu-feeß heißt, ist offenbar nicht allen klar. Bemerkenswert war eine scharfsinnige Leserin in Melsungen, die einen Zusammenhang mit der Kläranlagengeschichte vermutet. Das ist völlig irrelevant.

Spottolski ließ sich überreden, seine Beobachtungen des Marktes am Fischteich zu unterbrechen zwecks einer Fensterbrettumfrage, zu deutsch: Kompjuta-Erhebung. Hier die spontanen Antworten auf die Frage:

Wie stehen Sie zum f2f-Marketing?

Wer hat das Scheißfenster aufgelassen?

Eff-tu-eff? Du Ärmster, hastu Hunger?

Auf die eff-Formel fahren unsere Kunden total ab. Null Nebenwirkungen, null Beschwerden, null Echo.

Siehst du Liebling, Englisch müsste man können!

Eff to eff – Ganz einfach, das ist der wechselseitige Dialog zwischen Anbieter und Kunden, also hin und her, Sie verstehen? Weil, indem dass der Kunde alles besser weiß.

Sind wir sehr dafür. Stören tun bei der Arbeit primär die Kunden.

Schreibense ma auf: Wenn’s was umsonst gibt, ich brauch ’ne Mikrowelle.

Wir haben eine ergebnisorientierte Zielstellung, wodurch wir der Community markenpositionierte Services anbiedern.

Ist das wegen der Kläranlage?

Ausgezeichnete Laborergebnisse. Abweichungen in der Feldpraxis sind kundenverursacht, aber no problem: Wir haben keine Kunden.

Gibt’s Pröbchen?

Unsere f2f communicationware vernetzt Kunden-PCs mit dem Anbieter nach dem Nebelschwadenprinzip. Das ist erstens vollgeil, erübrigt zweitens den immanenten Systemnachteil von eff-tu-eff, nämlich drittens den menschlichen Kontakt.

Mich könnse schomma aufschreiben. Worum geht’s?

Emil, guck mal ’n Kater mit Fragebogen, Gott wie süß!

Wir machen das fortbildungshalber, arbeitsamtmäßig. Bisher generieren die Schüler Error Messages, auf Deutsch: Irrtumsmassagen.

Wir haben schon gespendet.

Unsere Erfahrungen sind gekennzeichnet von einer glasklaren Ambivalenz. Was unsere Kunden davon halten? Weiß der Geier.

Kalter Kaffee, wir machen bereits soul-to-soul.

Dazu hab ich meine eigene Meinung.

Das Mengengerüst seiner Ergebnisse hat Spottolski leider nicht abgeliefert. Die Sache ist hängig, wir nehmen an, er hat die Zahlen versaubeutelt. Die Kompjuta-Erhebung hat Spottolski einigen Nebennutzen vermittelt (Thunfisch). Auch uns hat sie wissensmäßig enorm weiter gebracht.


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