baerentatze

Sprache in Gesellschaft und Geschäftsleben
Teil des Mobiliars

Montag 15 Januar 2007

Unter der Überschrift Newsletter für Webworker und Seitenbetreiber nennt uns Dr. Web. Da die baerentatze bereits im neunten Jahrgang erscheint, zählen wir bald zum Mobiliar. Dabei ist es noch nicht lange her, da begrüßte mich Uschi Hering im Internet mit den Worten: „Ach wie süß, eine Newbie!“.

Damals entstand die baerentatze, um das Marketing im Netz zu erörtern. Seither haben sich die Akzente ein wenig verschoben: Das Marketing nicht nur im Netz, sondern von Anfang bis Ende – in allen Medien – ist ihr Thema. Und seine Farbe bezieht das Thema aus dem Umgang mit der Sprache. Denn auch Sprache zu ignorieren, heißt mit ihr umzugehen. Da könnte etwas mehr Selbstgewissheit nicht schaden.


  1.  
    Paulousek
    20/01/2007 | 19:47
     

    Na, wenn Sie schon gegenfragen:
    „Selbstgewissheit“, wie auch „Selbstbewusstsein“ beziehen sich ja zunächst eben auf das „Selbst“, nicht auf etwas von diesem Selbst Gesagtes oder auch nicht Gesagtes. Abgesehen von diesem haarspalterischen Detail, kann das Ignorieren der Sprache durchaus Ausdruck von Selbstgewissheit oder Selbstbewusstsein sein. Da ist zB das Chef-Phänomen: der ignoriert alles, was ihm nicht sofort verständlich ist, als unsinnig und redet auch erst dann, wenn er das letzte Wort spricht.

  2.  
    20/01/2007 | 08:18
     

    Selbstgewissheit in diesem Zusammenhang: Dass man sich dessen, was man sagt, gewiss wird. Also auch dessen, was man nicht sagt. Gegenfrage: Warum nicht Selbstbewusstsein statt Selbstgewissheit?

  3.  
    Paulousek
    19/01/2007 | 20:52
     

    Könnten Sie den letzten, rätselhaften Satz etwas klarer machen?
    Meinen Sie die Selbstgewissheit beim Ignorieren der Sprache? So, meine ich, ist er erstmal zu verstehen, aber von Ihnen wohl nicht gemeint, oder?

    gruss, ppaulousek

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