baerentatze

Sprache in Gesellschaft und Geschäftsleben
Elbquere Kompetenz

Samstag 23 Juni 2007

In Christchurch soll eine Entscheidung fallen über eine Brücke in Dresden. Warum in Neuseeland? Dort tagt das Weltkulturerbekomitee der UNESCO.

Das ist seltsam. Ob es die Dresdner fertigbringen, eine Eisenbahnbrücke von ausgesuchter Unangemessenheit über die Elbe zu ziehen, hat mit dem Weltkulturerbe zunächst einmal nichts zu tun. Dass die Brücke so nicht in die Landschaft passt, konnte einem auch ohne die UNESCO ins Auge fallen.

Erstaunlich ist nicht die Betonköpfigkeit, die sich jeder Besserung verweigert. Grotesk ist der Gedanke, man könne Kunst demokratisch bestimmen. Selbstverständlich ist es Sache des Volkes zu sagen: Ja, wir brauchen eine weitere Elbquerung. Wie sie aussieht, darüber kann aber nur entscheiden, wer die Kompetenz dazu besitzt, und zwar im doppelten Sinne: Der etwas davon versteht und der dazu das Sagen hat – oder dazu beauftragt wird.

Darin liegt der Fehler: Die falsch formulierte Frage entzweit die Dresdener. Der Bürgerentscheid, wenn er nichts zuließ als den damals vorliegenden Brückenentwurf, war eine Kompetenzüberschreitung. Sobald wir es zulassen, dass über Fragen des Geistes, über Fragen der Kunst, der Gestaltung usw. basisdemokratisch abgestimmt werde, kommt keine Einigung zustande, nur Zwietracht.

Demokratie lebt auch davon, dass man sich Gedanken darüber macht, wer wann was zu entscheiden habe. Dass alle immer alles bestimmen, wäre nur eine von vielen möglichen Auslegungen, nämlich die dümmste.

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  1.  
    03/07/2007 | 09:22
     

    National-antidemokratischer Duktus? Apropos national haben Sie sich das Lesen erspart. Wenn Sie schon „national“ verwenden, dann bitte im richtigen Zusammenhang: international. Der Unterschied ist kaum zu übersehen.

    Und wie darf ich „antidemokratisch“ verstehen? Etwa im Umkehrschluss: Dass demokratisch nur wäre, wenn immer alle alles bestimmen? Das wäre konsequente Basisdemokratie, eine von vielen Varinaten der Demokratie. Und Sie halten es für antidemokratisch, wenn einer diese Variante für dümmlich hält? Sie bestärken mich in meiner Auffassung.

  2.  
    edicius
    30/06/2007 | 22:11
     

    Dass alle immer alles bestimmen, ist ja nur eine von vielen möglichen Auslegungen, nämlich die dümmste.
    Das ist nun die dümmste Interpretation von Demokratie, die ich jemals gehört habe. Nicht entgangen ist mir allerdings ihr national-antidemokratischer Duktus. Danke schön.

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