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Sprache in Gesellschaft und Geschäftsleben

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Archiv der Kategorie 'Von Babylon nach Globylon'

Kaltschnäuziges Gerede

( Gespeichert in der Rubrik Von Babylon nach Globylon )

Spottolski, zuständig für die Erkundung des Volksmundes und anderer Lästigkeiten, bekam von der Redaktion den Auftrag zu einer Meinungsunfrage. „Wieder eine Kompjuta-Erhebung? Endlich!“ Nein, keine Kästchen zum Ankreuzen; er solle die Leute frei sprechen lassen: Was ihnen an der Sprache nicht gefällt, was besser sein könnte. „Frei sprechen sollen die?“ – „So ist es, sie […]

Die Bedeutungslosigkeit der Lücke

( Gespeichert in der Rubrik Von Babylon nach Globylon )

„Dafür gibt es kein deutsches Wort!“ In diese Falle tappen auch schneidige Anglizismenjäger. „Shitstorm“, „Crowdfunding“, „Refugees Welcome“ und „Fake News“ kleben in unserem Wortschatz wie Bonbons im Kinderhemd, alle waren sie Anglizismus des Jahres, weil sie „… ins Bewusstsein und den Sprachgebrauch einer breiten Öffentlichkeit gelangt“ sind und eine „interessante Lücke im deutschen Wortschatz“ füllen. […]

Sprache sollte auch etwas nützen

( Gespeichert in der Rubrik Von Babylon nach Globylon )

„Wie sprechen Menschen mit Menschen? Aneinander vorbei“, so Kurt Tucholskys trockenes Urteil über großstädtisches Geschwätz. Aber seien wir gerecht: Schon in der Muttersprache gelingt gute Verständigung nur mühsam. Derweil verbreitet Facebook die Illusion, ein Smiley hätte einen kommunikativen Nutzwert. In solchem Gelärme kann man ein Thema zum Trend erklären, das auch ohne Alkohol im Kopf […]

Falsch zitiert!

( Gespeichert in der Rubrik Von Babylon nach Globylon )

Das Geschick, eine glückliche oder wichtige Entdeckung durch Zufall zu machen, kommt überall vor, aber die Engländer haben den Begriff mit einem Wort versehen: serendipity – eine Orchidee unter den Wörtern, den meisten Angelsachsen jedoch nicht vertraut. Ich schulde Ihnen ein Geständnis, ich habe leichtfertig zitiert: Die Weltsprache sei nicht Englisch, ließ ich den prominenten […]